• Do
    25
    Jul
    2019
    19:30 UhrSylter Heimatmuseum

    Vortrag:

    Dr. Sabine Friese-Oertmann, München

    Veranstalter: Freundeskreis Söl‘ring Museen

    Veranstaltungsort: Sylt Museum, Am Kliff 19, 25980 Sylt/Keitum

    Kosten: 10 Euro | kostenfrei für Mitglieder des Freundeskreises

    Ohne Anmeldung

  • Di
    06
    Aug
    2019
    19:30 UhrSylter Heimatmuseum

    Vortrag: Emil Nolde – Kunst zwischen Lehnstuhl und Leidenschaft?

    Dr. Karen Michels, Hamburg

    Man sieht sie vor sich, seine weiten norddeutschen Räume, seine glühenden Abendhimmel, seine tiefschwarzen Dampfer und seine leuchtenden Blumen. Der wohl berühmteste deutsche Expressionist ist heute in erster Linie als Erzähler einer Landschaft bekannt. Doch Emil Nolde wollte mehr, als seinem Publikum „Heimat“, als einfach zu konsumierende Kunst zu präsentieren. Jüngste Forschungen zeigen ihn als facetten- und themenreichen Experimentator, der auch vor malerischen Ausflügen in das Berliner Nachtleben nicht zurückschreckte. „Einen Vollklang vom Leben und menschlichen Sein“ zu geben, war sein Ziel. Der Vortrag zeigt, welche Inspirationsquellen ihn auf diesem Weg geleitet, welche Dialogpartner ihn begleitet haben, und widmet sich ebenso Noldes ambivalenter Rolle im „Dritten Reich“. Was ihn wirklich bewegte, was ihn unaufhörlich antrieb, war der Wettbewerb mit der internationalen Avantgarde seiner Zeit. Veranstalter: Freundeskreis Söl‘ring Museen

    Veranstaltungsort: Sylt Museum, Am Kliff 19, 25980 Sylt/Keitum

    Kosten: 10 Euro | kostenfrei für Mitglieder des Freundeskreises

    Ohne Anmeldung

  • Do
    08
    Aug
    2019
    19 UhrSyltmuseum

    es wär schon schöner, wenn es schöner wäre

    Joachim Ringelnatz (1883-1934) und Erich Kästner (1899-1974) waren Zeitgenossen, sind einander aber nie begegnet. Johannes Göbel (Rezitation) und Martin Mock (Vertonung, Gitarre & Gesang) holen das in einer virtuellen Begegnung dieser beiden Dichter nach. Biographie, Drama, Humor, Melancholie und Esprit verbinden sich in einem eleganten „pas de deux“ der beiden Protagonisten zu einem ergreifenden Zeit-Bild der ersten Hälfte des hinter uns liegenden Jahrhunderts - verblüffend wirkt dabei die Aktualität der menschlichen, sozialen und politischen Grundwahrheiten, die uns überraschend direkt angehen und berühren.

    Johannes Göbel (Fotograf, Bonn) und Martin Mock (Jurist, Gladbeck), beide Jahrgang 1951, sind seit Studentenzeiten miteinander befreundet. Mit der Begegnung von Ringelnatz und Kästner realisieren sie alte Träume.

    Seit 2014 führte das Duo den literarisch-musikalischen Abend inzwischen über 50 Mal auf und reist dabei quer durch die Republik zu ungewöhnlichen Orten von Warnemünde bis Freiburg.

    Eintritt 15 Euro, erm. 12, Kinder 10 Euro

    Plakat Ringelnatzabend 08.08.2019

  • Mi
    18
    Sep
    2019
    19:30 UhrSylter Heimatmuseum

     

    US-FRR Fahne

    Vortrag: Die Nordfriesen und die nordfriesische Sprache in den USA - damals und heute

    Robert Kleih, Flensburg

    Die nordfriesische Amerikaauswanderung erstreckte sich über einen Zeitraum von ca. 120 Jahren in mehreren Auswanderungswellen. Innerhalb dieser Wellen veränderten sich die Motivation und die Auswanderungsgebiete der Nordfriesen gewaltig. Ab 1848 suchten die ersten nordfriesischen Auswanderer aus politischen (Schleswig-Holsteinische Erhebung) oder wirtschaftlichen Gründen den Weg in die Neue Welt, hinzu kam zur selben Zeit der Goldrausch in Kaliforninen, der eine große Sogkraft auf Auswanderer aus ganz Europa ausübte. Die letzten nordfriesischen Auswanderer kamen nach dem Zweiten Weltkrieg fast gänzlich von Föhr und Amrum, die sich primär im Großraum New York niederließen. Ihnen half dabei ein sehr starkes Netzwerk von bereits ausgewanderten Föhrern und Amrumern.

    Nach 1966 ebbte die nordfriesische Amerikaauswanderung ab, die nordfriesische Community in New York verzeichnete in dieser Zeit jedoch eine bis dahin ungewohnte Größe. In New York bestanden mehrere Föhrer und Amrumer Vereine, der größte, der Föhrer und Amrumer Krankenunterstützungsverein, verzeichnete in den 1950er und 1960er Jahren bis zu 600 Mitglieder. Man traf sich dort regelmäßig, sprach über den Job, die Familie oder die alte Heimat und tat dies alles wie gewohnt auf Föhrer und Amrumer Friesisch. Bis heute gibt es noch einige hundert Nordfriesen in Amerika und deren Nachfahren, die z. T. noch Nordfriesisch oder Plattdeutsch sprechen.

    In dem Vortrag geht Robert Kleih neben der nordfriesischen Auswanderungsgeschichte besonders auf die aktuelle Situation der Nordfriesen und deren Nachfahren und der nordfriesischen Sprache in den USA ein.

    Veranstalter: Freundeskreis Söl‘ring Museen

    Veranstaltungsort: Sylt Museum, Am Kliff 19, 25980 Sylt/Keitum

    Kosten: 10 Euro | kostenfrei für Mitglieder des Freundeskreises

    Ohne Anmeldung